Die Unterstützung von Lech Wałęsa für die Stiftung GEISTIGES FUNDAMENT EUROPAS
PROGRAMMRAT
Arkadiusz Rybicki - Aram Direktor des es der Stiftung. Er wurde am 12. Januar 1953 geboren. Er schloss Geschichte an der Universität Danzig ab. Im Jahr 1977 war er einer der Gründer und Herausgeber der Schrift „Bratniak”, 1979 gründete er mit anderen die Bewegung Junges Polen mit. Im August 1980 schrieb er in der Danziger Werft gemeinsam mit Maciek Grzywaczewski 21 Forderungen der Streikenden an die berühmte Tafel, die von UNESCO auf die Liste des Weltnationalerbes eingetragen wurde. Nach den Ereignissen im August 1980 engagierte er sich in die Tätigkeit von „Solidarität” [„Solidarność“] und war Direktor des Büros für Presseinformation SOLIDARITÄT – „BIPS”. Während des Kriegszustandes war er (ein Jahr lang) in Strzebielinek interniert. Seit 1983 war er einige Jahre lang enger Mitarbeiter von Lech Walesa. Im Jahr 1988 schrieb er dessen Biographie. In den Jahren 1999-2001 war er stellvertretender Minister für Kultur und Nationales Erbe. In den Jahren 2000-2002 – Kurator der Ossolińskis- Nationales Instituts. Seit 2005 war er Parlamentabgeordneter der RP.
Am 10. April 2010 ist er auf dem Weg nach Katyn in der Flugkatastrophe bei Smolensk umgekommen.
Fragmente des Gottesdienstes für den seligen Andenkens Arkadiusz Rybicki zum Jahrestag seines Todes. Magda Rybicka, die Tochter von Aram, singt.
Jerzy Borowczak, er beendete die technische Mittelschule für Schiffbau in Gdingen. Er gehörte zu den aktiven Kämpfern der Freien Gewerkschaftsbünde an der Ostsee. Im Jahre 1980 initiierte er gemeinsam mit Bogdan Borusewicz, Bogdan Felski und Ludwik Prądzyński den Streik in der Danziger Werft. Seit dieser Zeit gehört er zu den engen Mitarbeitern von Lech Walesa. Nach der Gründung des Unabhängigen Selbstverwalteten Gewerkschaftsbundes „Solidarität“ (NSZZ „Solidarność“) wurde er stellvertretender Vorsitzender des Betriebskommission der Gewerkschaft in der Danziger Werft. Nach der Verhängung des Kriegszustandes wurde er aus den disziplinarischen Gründen entlassen, er arbeitete in der Arbeitsgenossenschaft für Höhendienstleistungen „LEUCHTKÄFER“ [„ŚWIETLIK“ ] – „DANZIG“.
Im Jahre 1989 kehrte er zur Arbeit in der Danziger Werft zurück und beschäftigte sich mit der Gewerkschaftstätigkeit im Rahmen des wiederhergestellten Unabhängigen Selbstverwalteten Gewerkschaftsbundes „Solidarität“ (NSZZ „Solidarność“). Jerzy Borowczak war u.a. Vorsitzender des Bundes in seinem Betrieb.
W 2000 objął mandat posła na Sejm III kadencji, zajmując miejsce zmarłej Franciszki Cegielskiej z ramienia AWS. W 2001 poparł powstanie Platformy Obywatelskiej.
Im Jahre 2000 übernahm er das Mandat des Parlamentsabgeordneten der III. Kadenz im Auftrag von AWS anstelle der verstorbenen Franciszka Cegielska. 2001 unterstützte er die Gründung der Bürgerplattform (Platforma Obywatelska). Seit 2002 übt er das Amt des Direktors in der Stiftung Solidaritätszentrum aus, und seit dem Jahre 2006 des Stadtrates von Danzig im Auftrag der Bürgerplattform. Er ist Ehrenbürger der Stadt Danzig.
Im Jahre 2006 wurde er mit dem Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta ausgezeichnet.
Maciej Płażyński
wurde am 10. Februar 1958 geboren. Aktivist der Bewegung Junges Polen (Ruch Młodej Polski). Nach den Ereignissen im August 1980 Gründer und Leiter des Unabhängigen Studentenbunds (NZS) an der Universität Danzig. Er war einer der Organisatoren von Studentenstreiks, die vor und nach dem 13. Dezember 1981 stattgefunden haben. Während des Kriegszustandes gründete er und war Vorsitzender der Arbeitsgenossenschaft für Höhendienstleistungen „LEUCHTKÄFER“ [„ŚWIETLIK“] – „DANZIG“. Mitgründer des „Liberalenkongresses”, aus dem sich später die Partei Liberal-Demokratischer Kongress kristallisierte. In den Jahren 1990-1996 bekleidete er das Amt des ersten nichtkommunistischen Danziger Woiwoden (die Ernennung bekam er von Tadeusz Mazowiecki).
Er war einer der Mitglieder und Gründer der Gesellschaftlichen Bewegung Wahlaktion Solidarität (Ruch Społeczny AWS). In den Jahren 1997-2001 Abgeordneter und Sejm-Präsident der Republik Polen. Im Jahr 2001 rief er zusammen mit Andrzej Olechowski und Donald Tusk die Partei Bürgerplattform (Platforma Obywatelska) ins Leben. Seit 2005 stellvertretender Senatspräsident. In den Parlamentswahlen im Oktober 2007 startete er aus der Wahlliste der Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość - PIS), er trat der Fraktion jedoch nie bei und blieb ein autonomer Abgeordneter. Vorsitzender des Verbands Polnische Gemeinschaft (Wspólnota Polska).
Am 10. April 2010 ist Maciej Płażyński auf dem Weg nach Katyn in der Flugkatastrophe bei Smolensk umgekommen.
Arbeitsgenossenschaft für Höhendienstleistungen „LEUCHTKÄFER":
Jan Pawlicki wurde 1959 in Krakau geboren. In Krakau lebt er und ist als Architekt, Bühnenbildner und Schriftsteller tätig. Er ist Koordinator kultureller Projekte und Ereignisse, die in Polen, Russland, in der Ukraine, in Litauen und in der Europäischen Union realisiert werden.
Jan Pawlicki ist u. a. Autor des Wiederaufbauprojekts der verbrannten griechisch-orthodoxen Wallfahrtsstätte auf dem Heiligen Berg Grabarka, die auch orthodoxes Tschenstochau genannt wird. Er koordinierte die Rekonstruktion des Meisterwerks des kosakischen Barocks – des Silbernen Zarentors in der Sophienkathedrale in Kiew und war für die Realisierung des Ausstellungszyklus monumentaler Kunstwerke und Ikonen von Jerzy Nowosielski in Polen, Russland, Litauen, in der Ukraine und in Spanien verantwortlich. Er beaufsichtigte die Herausgabe von Ikonenkatalogen des Malers und der altgläubigen Ikone). Er übersetzt ukrainische und russische Lyrik ins Polnische.
Bei der Realisierung erwähnter Projekte arbeitete er mit folgenden Institutionen zusammen: mit dem Moskauer Patriarchat, mit der Orthodoxen Metropole in Warschau, mit der Nationalen historisch-kulturellen Pflegestätte „Kiewer Sophie” in Kiew, mit dem Nationalmuseum in Lwow, mit dem Litauischen Kunstmuseum in Vilnius, mit dem Stadtmuseum in Barcelona, Valenz und Saragossa, mit dem Pilgermuseum in Santiago de Compostela und mit vielen polnischen Kulturinstitutionen, vor allem mit dem Nationalmuseum in Warschau.
Das rekonstruierte Silberne Tor (Ausschnitte) aus der Sophienkathedrale in Kiew:
Mariusz Wilk (geb. am 19. Januar 1955 in Wroclaw), Journalist, Schriftsteller, Essayist und Weltreisender.
Er schloss polnische Philologie an der Universität Breslau ab. Seit 1978 war er Aktivist der demokratischen Opposition. Mitgründer oppositioneller Untergrundausgaben wie „Unterschlesisches Bulletin“ („Biuletyn Dolnośląski“), „Gib weiter“ („Podaj dalej“), „Themen“ („Tematy“). Während der Ereignisse in August 1980 redigierte er das Streikbulletin des Unabhängigen Selbstverwalteten Gewerkschaftsbundes „Solidarität“ (NSZZ „Solidarność“), welches in der Danziger Werft herausgegeben wurde, mit. Seit 1980 lebte er in Danzig, wo er Chefredakteur von „Solidarität - der Schrift der Regionverwaltung“ („Solidarność. Pismo Zarządu Regionu“) war. (Hier ist u. a. sein Interview mit Günther Grass zu finden).
Nach der Verhängung des Kriegszustandes versteckte er sich, redigierte die Schrift jedoch weiterhin bis zu seiner Festnahme im Dezember 1982. Nach der Entlassung im Jahr 1983 arbeitete er in der Arbeitsgenossenschaft für Höhendienstleistungen „LEUCHTKÄFER“ [„ŚWIETLIK“] – „DANZIG“. 1984 veröffentlichte er in Paris zusammen mit Maciej Łopiński und Marcin Moskit (Pseudonym, richtiger Name Zbiniew Gach) das berühmte Buch „Konspira“ („Untergrund“), mit Äußerungen von Bogdan Borusewicz, Zbigniew Bujak, Władysław Frasyniuk, Aleksander Hall, Tadeusz Jedynak, Bogdan Lis und Eugeniusz Szumiejka, welches die Zeit der Untergrundtätigkeit der „Solidarität“ schildert. Gleichzeitig erschien eine Untergrundausgabe des Buches in Polen. Das Buch bekam den „Solidaritäts“-Preis der Verlagsmitarbeiter im Jahr 1984. 1986 wurde Wilk u. a. unter dem Verdacht angeblicher Zusammenarbeit mit einem Vertreter eines Fremden Geheimdienstes wieder festgenommen. (Als Beweis deutete man auf die Veröffentlichung des Buches „Konspira“ im Westen hin). Nach einigen Monaten wurde er Kraft der Amnestie aus dem Haft entlassen. Nach den Streiks an der Ostseeküste im Jahr 1988 ist er nicht mehr politisch aktiv. In den 90er Jahren lebte er im Ausland. Er siedelte sich in Russland auf den Solowetzkij-Inseln, später lebte er am Onegasee, neuerdings wieder im weiten Norden. In dieser Zeit war er russischer Korrespondent der Pariser „Kultur“, bis zur letzten Ausgabe der Zeitschrift im Jahr 2000. 1997 bekam er den Zygmunt Hertz-Literaturpreis der „Kultur“. Aktuell arbeitet er mit „Rzeczpospolita“ („Die Republik“) – Beilage „Plus-Minus“, zusammen. Seine Texte wurden ebenfalls in den „Literaturheften“ („Zeszyty Literackie“), in der „Danziger Zeitung“ (Gazeta Gdańska“) und in der „Politischen Übersicht“ („Przegląd Polityczny“) veröffentlicht.
Im Jahr 2006 wurde er mit dem Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta ausgezeichnet.
Er veröffentlichte:
Konspira. Über die Untergrund-Solidarnosc /1994
Black'n Red /1991
Notizbuch des Wolfes. Aufzeichnungen aus den Solowetzkij-Inseln /1996-1998/1998
Woloka /2005
DDas Haus am Onegasee /2006
Auf den Spuren des Rentiers /2007
MITARBEITER
Eine Person, die anonym zu bleiben wünscht, die sich für die Stiftung.